Neues Infektionsschutzgesetz: Politiker anschreiben!

Bekanntlich hat die Bundesregierung ein verschärftes Infektionsschutzgesetz beschlossen, das in der vorliegenden Version angesichts der bundesweit steigenden Inzidenzen zur Folge hätte, dass der Lederwarenfachhandel auf unabsehbare Zeit komplett geschlossen bleiben müsste. Auch Formate wie die Abholung vorbestellter Ware („Click&Collect“) oder der Einkauf mit einem negativen Testergebnis wären damit nicht mehr möglich. Dabei bestätigen sowohl das Robert Koch-Institut als auch andere renommierte Wissenschaftsinstitute, dass vom Einzelhandel nachweislich keine erhöhte Infektionsgefährdung ausgeht. Die im Gesetzentwurf vorgesehenen zusätzlichen Beschränkungen des Einzelhandels sind somit völlig unverhältnismäßig und unter dem Gesichtspunkt der Pandemiebekämpfung auch nicht zielführend.

Der BLE fordert daher alle Unternehmen der Lederwarenbranche auf, ihre zuständigen Bundestagsabgeordneten anzuschreiben und die dramatischen Folgen eines weiteren bzw. verlängerten und verschärften Lockdowns zu schildern. Der HDE hat dazu einen Musterbrief erstellt, der nachstehend abrufbar ist.

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Musterschreiben MdBs
20210414_IfSG_Musterschreiben_MdBs.docx
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