kundendaten

Seit dem 1. September 2009 dürfen Kundendaten nur noch abgespeichert werden, wenn der Kunde dem zugestimmt hat. Allerdings existiert eine Ausnahme: Es können weiterhin nach § 28, Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Daten ohne Kundeneinwilligung erhoben, gespeichert und verwendet werden, wenn diese sich nur auf Name, Anschrift, Geburtsjahr, Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnung und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Personengruppe (also „statische“ Daten) beschränken oder die Daten aus einem allgemein zugänglichen Verzeichnis erfasst werden.

 

Das Problem: Werden – z.B. im Rahmen eines Kunden-Informations-Systems oder für eine Bonusberechnung – auch Umsatz- oder andere Response- bzw. Bewegungsdaten erfasst, ist die Kundeneinwilligung nach Meinung der Datenschützer erforderlich. Ansonsten dürfen die Adressen im Rahmen der oben genannten Fristen nicht mehr verwendet werden - nach September 2009 aufgenommene Kundenadressen mit Bewegungsdaten also schon nicht mehr.