Aktuelle Situation

Presseerklärung des Bundesverbands des Deutschen Lederwaren-Einzelhandels (BLE) zur ILM Summer Styles

Lederwarenhandel von Corona besonders betroffen

 

Der Lederwarenhandel leidet besonders stark unter der Corona-Pandemie. Während andere Branchen nach Ende des Lockdowns die verlorenen Umsätze oftmals wieder aufholen konnten oder sogar von Corona profitieren, bleibt der Lederwarenhandel weiterhin deutlich unter den Vorjahreszahlen. Nach den aktuell vorgelegten Daten des Statistischen Bundesamtes fiel der Umsatz des „stationären Einzelhandels mit vorwiegend Lederwaren“ im ersten Halbjahr gegenüber 2019 um 25,3 Prozent. Schlechter ist die Entwicklung nur in Bekleidungs- und Schuhhäusern mit einem Umsatzminus in Höhe von 30,5 Prozent bzw. 30,1 Prozent. „Auch in diesen Geschäften werden bekanntlich im Randsortiment oft Handtaschen, Rucksäcke, Kleinlederwaren oder sogar Koffer verkauft“, konstatiert Axel Augustin, Geschäftsführer des BLE Handelsverband Lederwaren.


Zahlen & Daten

Anzahl der Unternehmen und Nettoumsatz im Lederwarenfachhandel

Jahr Anzahl der Unternehmen Nettoumsatz
Mio. EUR (bis 2001 DM)
2000 2.414 1.900,0
2001 2.315 1.815,0
2005 1.985 937,8
2010 1.673 1.074,5
2011 1.624 1.171,5
2012 1.566 1.197,9
2013 1.480 1.083,4
2014 1.444 1.102,2
2015 1.402 1.098,5
2016 1.342 1.071,7
2017 1.306 1.088,9

Quelle: Statistisches Bundesamt, Umsatzsteuerstatistik